Facility Management
Facility Management ist in der heutigen Zeit ein großes Thema und wird mit großen Sparpotenzialen verbunden: Insgesamt spricht man von einer Reduktion der immobilienrelevanten Kosten von 30 bis 50 %, und im Bereich des Energiemanagements bis zu 80 % der Energiekosten.
Es ist bekannt, dass Unternehmen enorme Summen für ihre Gebäudebewirtschaftung ausgeben. Grundbesitz ist bei den meisten Nicht-Immobilienunternehmen der größte Teil ihres Vermögens; der Aufwand dafür, einschließlich Abschreibungen und Erhaltungsmaßnahmen, ist nach den Personalkosten der größte Kostenfaktor. Der Bereich der Gebäudewirtschaft stellt nach den Personal- und Sozialausgaben den dritt größten Posten in den kommunalen Haushalten dar. In den Kreisverwaltungen und Hochschulen ist die Bewirtschaftung der Infrastruktur sogar die zweitgrößte Position.
Eine Senkung der Energiekosten ist nicht nur für Immobilienunternehmen, kommunale Haushalte, und das Portfoliomanagment von Immobilienfonds interessant um Wettbewerbsvorteile und eine attraktive Abgrenzung zum Wettbewerb zu erreichen, sondern auch für Kunden wie Mieter oder Aktionäre im Zuge der Gewinn oder Einkommenssteigerung oder der Einkommenssicherung. Die viel benannte zweite Miete fordert auch in kommunalen Haushalten einen Kapitalbedarf der eingespart oder vermieden werden könnte wie einige folgende Beispiele aus der Praxis zeigen werden. Zudem fördert die Senkung des Energiebedarfs und die Ausschöpfung der Energieeinsparungspotentiale in Firmen eine höhere Wertschöpfung aus der Produktion. Der Erlös und Absatz der produzierten Güter kann bei Senkung der Betriebskosten flexibler am Markt angeboten werden und bedeutet im Produzierenden Gewerbe schon lange ein Wettbewerbsvorteil bei ständig ansteigenden Energiepreisen.
Verluste im Bereich des Portfoliomanagment von Immobielenfonds beruhen nicht selten auf eine Unterschätzung oder Vernachlässigung der Betriebskosten.
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